Standorte

Schienenverkehrs-Infrastruktur für Deutschland und Europa geplant in Waging

Zusätzlich zur Tragwerksplanung bieten wir am Standort Waging eine besondere Bahnkompetenz im Bereich feste Fahrbahnsysteme.

Unser Büro im schönen Zentrum von Waging

Andreas Raischl führt den Standort Waging. Obwohl selbst auf dem Land, plant er Schienenprojekte in großen Metropolen. Bei Bedarf schaltet sich das Team mit Kollegen in München oder Nürnberg zusammen.

International arbeiten heißt digital und vernetzt arbeiten

„Von Waging aus planen wir Schienenverkehrsinfrastruktur in ganz Deutschland, ja halb Europa. Wir planen Vollbahn, Trambahn sowie Brücken und Lärmschutzwälle. Diese Arbeit erfolgt weitgehend ortsunabhängig „, so Andreas Raischl.

Natürlich fährt Andreas Raischl regelmäßig nach München, aber nur außergewöhnliche Projekte verlangen noch physische Anwesenheit in den Zentralen der Auftraggeber. Digitales Arbeiten und Corona haben den Trend verstärkt. Bei Bedarf greift das Büro ohnehin auf Ressourcen der Standorte München, Nürnberg oder Ingolstadt zurück.

Zuhause im Zukunftsfeld Mobilität, spezialisiert auf feste Fahrbahnsystem

„Der Klimawandel ist ohne Schiene nicht zu schultern. Ein großes Thema in den Städten ist die Trambahn, als günstige Alternative zu U- oder S-Bahn. Gerade bei ihr verändert sich etwas. Jahrelang wurden nur Standardsysteme gebaut, mittlerweile verlangt die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) von den Verkehrbetrieben Zulassungen, statische Nachweise zu den Systemen und Schienenspannungsberechnungen. Das ist unser Feld – überall dort, wo es über den Standard hineinausgeht“, sagt Andreas Raischl. Das schätzen auch die Schweizer. ZM-I baut in
Zürich und Bern.

International und heimatverbunden

Welches große Rad von Waging aus gedreht wird beschreibt Andreas Raischl erst im zweiten Satz. Zuerst beschreibt er, dass er mit zwei Mitarbeitern in einem kleinen, aber feinen Büro in einem alten Gemäuer arbeitet. Er schwärmt von den nahen Bergen, dem hohen Freizeitwert und der gastronomischen Vielfalt in einem so kleinen Ort. Man merkt sofort, die Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Traunstein ist für ihn Heimat.

Der Klimawandel ist ohne Schiene nicht zu schultern

Freiheit großgeschrieben

1982 im benachbarten Landkreis Altötting geboren, wurde Andreas Raischl zunächst Zimmerer und studierte in Regensburg Bauingenieurwesen, bevor er 2009 als Junior-Projektingenieur in der Instandsetzung bei ZM-I begann. Inzwischen ist der Bauvorlagenberechtigte Bahn selbstständiger Projektleiter und koordiniert Projekte in ganz Europa. Bei aller Verantwortung klingt Raischl wie die Ruhe selbst. In Waging herrsche eben noch eine andere Mentalität als in München. Hier sei am Freitag Nachmittag Schluss mit Arbeit.