Ich würde es wieder so machen

Ich würde es wieder so machen

Perspektiven für Professionals

Ich würde es wieder so machen

Individuelle Förderung und Fortbildung gehören für uns zusammen. Dazu gehört auch, dass talentierte Ingenieure bei uns Partner werden können. Andreas Raischl beispielsweise leitet seit 2016 in Waging das erfolgreiches Büro und profitiert vom permanenten Wissensaustausch mit Kollegen.

Andreas Raischl, Büroleiter ZM-I Waging

Andreas Raischl, 38, leitet das Büro in Waging. Sein Schwerpunkt: Schiene, national wie international. Wie hat er sich diese Position geschaffen – und wie wurde er auf seinem Weg gefördert?

Wenn Sie heute als Büroleiter auf Ihre Entwicklung zurückblicken. Wie ging es bei ZM-I los – und mit welchen Perspektiven?

Angefangen habe ich 2009 als Junior-Projektingenieur in der Instandsetzung. Eigentlich hatte mich die Statik gereizt, bin dann aber in die Planungsschiene und den Ingenieurbau gerutscht – und das hat sich als sehr gut erwiesen. 2012 wurde ich Projektgruppenleiter. Das war eher ungewöhnlich nach drei Jahren, aber schließlich hatte ich vor dem Studium schon eine Lehre absolviert, war staatlich geprüfter Bautechniker und Zimmerermeister.

In drei Jahren zum Projektgruppenleiter
war eher ungewöhnlich.
Andreas Raischl hat sich auf Schienenfahrwege spezialisiert.

Wie wurden Sie auf Ihrem Weg gefördert?

Sehr. Planer waren gesucht, der Planungsbereich wird bis heute ausgebaut. Zudem hatte ich jährliche Fortbildungspunkte, organisiert über den ZM-I Campus, dort kann man Seminare buchen und sogar eigene Veranstaltungen einstellen lassen.

Ist das normal in der Branche?

Das ist eher ein Alleinstellungsmerkmal. Natürlich bildet man sich fort, aber bei uns steht das gar nicht zur Diskussion.

Fortbildung ist bei uns ein Alleinstellungsmerkmal

2015 gingen Sie weg von München – und eröffneten in Waging das Büro für ZM-I vor Ort.

Das hatte persönliche Gründe: Ich wollte zurück in meine Heimat und eine Familie gründen. Dabei überraschte mich die Geschäftsleitung mit dem Vorschlag, in Waging eine Filiale aufzubauen. Dieser Vertrauensvorschuss hat mich total begeistert.

Seit 2016 sind Sie also unternehmerisch tätig und stellen selbst Leute ein …

Genau. Wir sind zu dritt und planen im Bereich Schiene – für die Deutsche Bahn und Trambahnen sogar in der Schweiz.

  • Projektgruppenleiter
  • 11 Jahre Berufserfahrung
  • Seit 2009 bei ZM-I
  • Bauvorlagenberechtigter Bahn (BVB)

Wie empfinden Sie die Fortbildungsangebote rückblickend?

Als große Freiheit. Denn jeder ist aufgefordert, ganz eigene Schwerpunkte zu setzen. Das versuche ich heute selbst: Zusammen mit den Mitarbeitern entwickeln wir Wege für die individuelle Förderung. Der ZM-I-Campus ist dafür ideal, da er alle Angebote und Themen bündelt. Das ist schon sehr praktisch. Denn junge Ingenieure schauen sehr genau darauf, ob genug Fortbildung angeboten wird – und da sind wir vorbildlich.

Der Vorschlag, in meiner Heimat eine Filiale aufzubauen, überraschte mich.

Der Sprung nach Waging hat sich gelohnt?

Ich kann davon nur schwärmen. Es war gut für mich, meine Familie und die Firma. Schließlich bin ich ein freiheitsliebender Mensch, und genau das lebe ich in meinem Büro: Ich bin da, wo ich sein will, habe meinen eigenen Bereich und kann trotzdem auf das Wissen des Hauptsitzes zurückgreifen: die Experten und das Wissensmanagement, die IT-Infrastruktur und das geballte Wissen der Prüfingenieure. Das ist ein Schatz, den ich als normaler Selbstständiger nie haben könnte.

 Ein Büro leiten und trotzdem die Infrastruktur einer Gruppe. Diesen Schatz könnte ich als normaler Selbständiger nie heben.
Dank Internet Arbeit in Waging und München.

Sie würden es also wieder machen?

Natürlich. Inzwischen bin ich Bauvorlagenberechtigter, das war ein langfristiges Entwicklungsziel, bei dem ich immer gefördert wurde. Es hört einfach nicht auf.